Pflege: Herausforderungen und Chancen
In ihrem lesens- und bedenkenswerten Artikel "50plus und kranke Eltern - Herausforderungen und Chancen" weist Monika Birkner auf ein leider immer noch tabuisiertes Thema hin.
Das wird nicht nur in Anbetracht der verfehltenKrankheits- Gesundheitsreform und anderer sozialpolitischer Fehl-Entwicklungen zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Monika Birkner, überzeugende "Coach for Growth" schreibt zurecht:
Doch (nicht nur dank Ulla Schmidt) ist regierungsseits das menschenverachtende "sozialverträgliche Frühableben" notwendiger Bestandteil der Politik und ihrer Planung geworden.
Eine andere Sicht dazu entwirft Monika Birkner:
Das wird nicht nur in Anbetracht der verfehlten
Monika Birkner, überzeugende "Coach for Growth" schreibt zurecht:
"Der Zustand unserer Pflegesysteme macht die Sache nicht einfacher. In seinem sehr lesenswerten Buch Wohin mit Vater? Ein Sohn verzweifelt am PflegesystemUnsere "Regierung" propagiert einerseits den Reproduktionswahn - bis hin zur künstlichen Befruchtung - ( die aber nur für Ehepaare, hält das "Familienbild" hoch...schildert ein Journalist eindringlich und realistisch die Fülle und Komplexität der Probleme. Es wird nachvollziehbar, welche emotionalen und praktischen Belastungen und Gewissenskonflikte eine schwere Erkrankung oder Pflegebedürftigkeit eines Elternteils mit sich bringt."
Doch (nicht nur dank Ulla Schmidt) ist regierungsseits das menschenverachtende "sozialverträgliche Frühableben" notwendiger Bestandteil der Politik und ihrer Planung geworden.
Eine andere Sicht dazu entwirft Monika Birkner:
"Was wäre, wenn Älterwerden keine Regression bedeutet, keine Rückkehr in die Kindheit, sondern stattdessen eine Weiterentwicklung? Was wäre, wenn wir den Betreffenden nicht in erster Linie mit seinem schwachen und kranken Körper identifizierten, sondern mit seiner starken Seele? Was wäre, wenn die Pflegebedürftigkeit ein Geschenk für alle Beteiligten wäre?Teilen wir Erfahrungen, sammlen wir Wissen - die Diskussion ist eröffnet...
Angesichts des näher rückenden Todes ist viel Transformationsenergie vorhanden. Der alte Mensch muss sich mit dem Vergangenen befassen, mit Rückblick und (Neu-) Bewertung, mit Loslassen auf verschiedenen Ebenen. Das ist harte innere Arbeit. Und es bleibt nicht ohne Auswirkung auf den Rest der Familie. "
Doc Sarah Schons - 20. Apr, 22:00
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